Ausflug in die Moschee

Drei Schülerberichte vom Besuch der Moschee (Jahrgang 4):1

Zuerst konnten wir die Moschee nicht erkennen, vor uns stand nur ein weißes Haus. Doch an dem weißen Haus war ein Schild, das mit arabischen Schriftzeichen versehen war. Darunter stand auf Deutsch Moschee. Sie heißt Muhadjirin-Moschee. Wir gingen durch eine kleine, schmale Tür und eine Treppe hinunter. Alle mussten die Schuhe ausziehen, damit der Teppich, auf dem gebetet wird, sauber bleibt. Der Teppich hatte Streifen, die in Richtung Mekka zeigten, weil die Muslime immer nach Mekka beten. Es gab zwei Gebetsräume: einen für Frauen und einen für Männer. Zum Beginn des Gebetes wurde aus dem Koran vorgelesen, es hörte sich an wie Gesang.

Am Ende durfte jedes Kind noch seinen Namen auf Arabisch schreiben lassen, bevor wir wieder in die Schule gefahren sind.

von Emmy Lütt (4a)

 

Am 21.3. haben alle vierten Klassen unserer Schule eine Moschee am Hauptbahnhof besucht. Als allererstes hat uns der Besitzer etwas über die Moschee erzählt. Im Anschluss sind wir in die Moschee hinein gegangen, nachdem wir unsere Schuhe ausgezogen haben.

Die Moschee war mit rotem Teppich ausgelegt, außerdem stand in der Ecke des Raumes ein Regal, gefüllt mit dem Koran in verschiedenen Sprachen. Männer und Jungs hatten einen Raum, genauso auch Frauen und Mädchen.

Die Frauen und Mädchen hatten in ihrem Raum einen Fernseher, das fanden einige Jungen unfair und haben gefragt, wofür der Fernseher ist. Es stellte sich heraus, dass die Frauen damit in den Männer-Raum gucken konnten, wenn sie Ansprachen hielten. Der Besitzer der Moschee hat uns aus dem Koran vorgelesen. Es klang als würde er singen. Sie teilten noch Datteln aus und wir hatten einen schönen Tag.

von Justus Berlage und Luca Fischer v. Mollard (4a)

 

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Man hat nicht sofort gesehen, dass es eine Moschee ist. Als wir drinnen waren, mussten wir unsere Schuhe ausziehen. Es gab einen Männer- und einen Frauenraum. Ein Vater eines Kindes aus der 4c hat uns und unsere Parallelklassen viel erzählt. Zwischendurch gab es kleine Pausen, wo wir uns Bücher an Stationen anschauen und rumtoben konnten. Außerdem durften wir uns noch den Koran anschauen. Später hat uns ein Mann unseren Namen in arabischer Schrift geschrieben.

von Justus und Luca, Klasse 4a

 

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